LogischBIO - News und Partner

Was passiert zur Zeit im Biobereich?

Hier finden Sie regelmäßig Informationen über Veranstaltungen rund um Bio in der Region sowie Hintergrundinformationen zu gesunder Ernährung.

Der Bio-Bauernhof kommt in die Stadt!

Bio mit allen Sinnen erleben: Unter der Schirmherrschaft von Ministerin Anita Tack und Senatorin Katrin Lompscher laden rund 25 Bio-Betriebe im Rahmen des 21. Weltkindertagsfestes zu einem gemeinsamen Hoffest ein und verwandeln dafür den gesamten Potsdamer Platz im Herzen Berlins in einen großen Bio-Bauernhof. Eine riesige Strohhüpfburg aus mehr als 12 Tonnen Stroh lädt zum Toben ein, in drei großen Getreidebädern können die Kinder ins Bio-Vergnügen abtauchen.

Auf 4.000 qm "Bio-Hof" gibt es Aktionen

    * zum Schmecken und Entdecken: Getreideinsel, Backstraße und Kräutergarten
    * zum Austoben: Schubkarrenrennen, Treckerparcours und Stelzenlauf
    * zum Nachfragen: Infos über Naturschutzgebiete, Tipps zum Landluftschnuppern und ein Streichelzoo für die ersten Kontakte

Eltern lernen Bio-Landwirte, Umweltinitiativen und Urlaubsmöglichkeiten auf dem Land kennen. Weiterhin gibt es wieder die beliebten Ausflugstipp-Flyer, die Lust auf Unternehmungen ins schöne Umland machen. Mehr Infos zu den Ausstellern und dem Bühnenprogramm des BioHoffestes werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Wann ist das BioHoffest?


Sonntag, 19. September 2010, 11 bis 18 Uhr
Wo ist das BioHoffest?


Potsdamer Platz in 10117 Berlin-Mitte

Umweltfestival 2010 in Berlin

 5.06.10 - Umweltfestival 2010 in Berlin
Die Grüne Liga lädt am 05. und 06. Juni 2010 zum Umweltfestival auf Europas größter ökologischer Erlebnismeile rund ums Brandenburger Tor.

Auch in diesem Jahr präsentieren fast 200 Ausstellern die ganze Vielfalt des Umwelt- und Naturschutzes. Anlässlich des diesjährigen Internationalen Jahres der biologischen Vielfalt (IYB) widmet sich das 15. Umweltfestival unter dem Motto "Leben ist Vielfalt!" besonders dem Naturschutz und dem Erhalt der biologischen Vielfalt. Gemeinsam mit den Ausstellern informiert die Grüne Liga am Brandenburger Tor über das Ausmaß der Bedrohung der Arten und die Ursachen und Folgen des Klimawandels.

Ein weiterer Schwerpunkt ist in diesem Jahr die ganze Vielfalt umweltfreundlicher Mobilität – vom grünen Wanderweg durch die Stadt bis zum Fahrrad und vom alternativen Fahrzeugantrieb bis zum Nah- und Fernverkehr. Weitere Highlights: Kulinarisches aus ökologischem Anbau, viel Unterhaltung für die Familie, Straßentheater und Livemusik auf zwei Bühnen.

Datum und Zeit:
Samstag, 05. Juni 2010, 16:00 bis 24:00 Uhr
Sonntag, 06. Juni 2010, 11:00 bis 19:00 Uhr

Ort:
Platz des 18. März und Straße des 17. Juni (zwischen Brandenburger Tor und Kleinem Stern)

Heimische Bio-Kartoffeln sind Klimaschützer

Die ersten Bio-Kartoffeln aus Übersee liegen in den Regalen des Handels. Ab Mitte März 

wird sich vor allem das Angebot israelischer und ägyptischer Bio-Ware auf dem deutschen 

Markt sprunghaft erhöhen – hauptsächlich im konventionellen LEH und Discount, aber auch 

in einigen Geschäften des Naturkostfachhandels. Und dies, obwohl noch ausreichende 

Mengen heimischer Bio-Kartoffeln in guten Qualitäten verfügbar sind. Aus Sicht der 

deutschen Bio-Bauern ein Ärgernis und fragwürdig aus Sicht des Klimaschutzes. 

 

Deutsche Ware so lange wie möglich 

Muss es immer der erste Spargel, die ersten Kartoffeln oder die ersten Möhren sein? 

Ganzjährig verfügbare Bio-Produkte und stark ausgeweitete Sortimente haben den Import 

von Bio-Produkten in den letzten Jahren mehr und mehr zur Selbstverständlichkeit gemacht. 

Auch zu Zeiten, in denen die Produkte heimischer Bio-Erzeuger noch am Markt verfügbar 

sind. Aus Sicht der deutschen Bio-Bauern ist dies ein Ärgernis. Und in Anbetracht von 

Geschmack, Klimaschutz und wachsendem Bewusstsein für regionale Produkte durchaus 

fraglich. 

 

Treibhausgasbilanzen für Bio-Kartoffeln 

Bio-Lager-Kartoffeln und -Möhren gibt es bis weit in den Frühling hinein und wie neue 

Untersuchungen zeigen, schmecken sie noch genauso gut wie nach der Ernte. Es ist wohl 

eher eine Marketing-Sache, wenn dem Verbraucher die Wahl gelassen wird zwischen den 

ersten frischen Produkten oder Lagerware. Die Lagerung erfolgt ungekühlt oder gekühlt. 

Lager mit intensiver Kühlung ermöglichen, dass die Lager-Kartoffel bis Ende April ihre 

Qualität behält. Trotz Lagerung und dem damit verbundenen Energieaufwand weisen die 

heimischen Produkte in der CO2-Bilanz deutlich bessere Werte auf, als die ersten Früh- 

kartoffeln aus Israel. Diese schneiden übrigens geschmacklich meistens schlechter ab als 

die deutschen Lagerkartoffeln, da sie auf Sandboden und unter anderen klimatischen 

Bedingungen wachsen. 

 

Anbauverfahren und Transportwege sind entscheidend 

Die Berechnung der Klimabilanzen von Bio-Kartoffeln aus verschiedenen Ländern wurde von 

der AGRA-TEG durchgeführt. Die Firma, die das System „Stop-Climate-Change“ entwickelt 

hat, ist eine Ausgründung der Universität Göttingen. Das Fazit der Berechnungen, das im 

Grundsatz auch für Bio-Möhren gilt, lässt sich so zusammenfassen: 

! Im April auf den Markt gebrachte heimische Bio-Kartoffeln haben trotz Lagerung eine 

bessere Treibhausgasbilanz als israelische oder spanische Ware. Und dies, obwohl in 

den Berechnungen mit der Maschinenkühlung die energieaufwändigste Lagervariante 

unterstellt wurde. 

! Die höheren CO2-Belastungen der Import-Kartoffeln sind vor allem durch die längeren 

Transportwege per LKW und Schiff bedingt. Durch die Transporte werden die Emissionen 

für die längere Lagerung der deutschen Bio-Kartoffeln überkompensiert. 

! In Spanien und ganz besonders in Israel entstehen Treibhausgasemissionen durch die 

für den Bio-Kartoffelanbau erforderliche hohe Bewässerung. Aufgrund dessen schneiden 

die in Israel angebauten Bio-Kartoffeln insgesamt mit der höchsten CO2-Belastung ab. 

 

Die Produktionsverfahren für Bio-Kartoffeln in Ägypten sind denen in Israel ähnlich. 

 

Fazit 

Deutsche Bio-Kartoffeln im Frühjahr sind schmackhaft und tun der Umwelt gut – ebenso wie 

Bio-Möhren. Heimische Ware sollte daher solange den Vorzug vom Händler erhalten, wie sie 

in guten Qualitäten und ausreichenden Mengen verfügbar ist. Dies trägt dem Verbraucher- 

bedürfnis nach regionalen Bio-Produkten Rechnung, unterstützt den heimischen Öko- 

Landbau und hilft, unnötige Klimabelastungen zu vermeiden. 

 

 

 

Autoren 

Dr. Heike Kuhnert, Land und Markt; kuhnert@landundmarkt.de 

Dr. Sylvia Mahnke-Plesker, QM-Beratung von Öko-Produkten; Mahnke-Plesker@t-online.de 

Franz Westhues, Marktgenossenschaft der Naturland-Bauern e.G.; 

f.westhues@marktgenossenschaft.de 

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9.02.10 - Bio-Produkte bekommen neues Siegel (Der Tagesspiegel)

Ab 1. Juli 2010 gilt in der EU ein einheitliches Logo für Produkte aus ökologischem Landbau.

Der Gewinner kommt aus Deutschland. Der Designstudent Dusan Milenkovic aus Düsseldorf hat das neue europäische Bio-Logo entworfen, das vom 1. Juli dieses Jahres an alle Verpackungen zieren wird, die Produkte und Waren aus ökologischem Landbau enthalten. Eine Jury wählte aus den insgesamt 3422 eingereichten Vorschlägen die drei aus ihrer Sicht besten aus, über die ungefähr 130 000 europäische Bürger anschließend im Internet abstimmten. 63 Prozent von ihnen votierten für Milenkovic’ Entwurf, der die europäischen Sterne nicht auf blauem, sondern in Blattform auf grünem Grund zeigt.

"Ansprechend und elegant", urteilte Dänemarks scheidende EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel bei der Vorstellung des neuen Logos, ihrer letzten Amtshandlung. Die Botschaft sei unmissverständlich: Natur und Europa. Mit dem neuen Siegel soll nun die Flut an Siegeln in der Biobranche beendet, der "Dschungel", so die Kommissarin, im Sinne der Verbraucher gelichtet werden.

Gewisse Zweifel am schnellen Erfolg des neuen Logos sind dennoch angebracht. Schließlich hat sich gerade in Deutschland das bisherige Bio-Siegel fest etabliert: Der jüngsten Zählung zufolge wird es zurzeit von 3413 Unternehmen genutzt, die damit insgesamt 56 065 Produkte bewerben. Ursprünglich hatte die EU-Kommission geplant, alle nationalen Logos zu verbieten, verzichtete aber nach Protesten darauf.

Neben den nationalen Siegeln existieren zudem einige „private“ Kennzeichnungen. Die bekanntesten sind beispielsweise die der Herstellervereinigungen Bioland oder Demeter. Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft verwies darauf, dass deren Selbstverpflichtungen teils deutlich über die EU-Vorschriften hinausreichten. Verbandsgeschäftsführer Alexander Gerber schloss nicht aus, dass die Verbraucher die Vielzahl der Siegel verwirren könnte.

Die Kriterien für das neue EU-Logo und das deutsche Bio-Siegel sind exakt identisch und basieren auf der gleichen Rechtsgrundlage. Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs müssen zu mindestens 95 Prozent aus ökologischem Landbau stammen. Außerdem müssen sich die Erzeuger, die verarbeitende Lebensmittelindustrie oder Importeure unabhängigen Kontrollen stellen. Die jeweilige Prüfstelle muss angegeben werden, was eine Rückverfolgung möglich macht.


6.02.10 - Slow Food Markt zur Berlinale in Berlin-Kreuzberg

Zum Auftakt des Kulinarischen Kinos der Berlinale findet in der Marheineke-Markthalle ein Bauernmarkt von Slow Food statt.

Folgende regionale Produzenten und Händler sind dabei:

  • Yes Please Suppen
  • Connys Hof
  • Gut Hirschaue
  • Landfleischerei Wagner
  • Obstweinkellerei Bestwinus
  • Garten-und Wildkräuter Heidi Knappe
  • Maritas Wildfrüchte
  • Mokador
  • Obst und Gemüsehof Teltower Rübchen
  • Elia Olivenöl
  • Havelland Express
sowie Slow Food und das Team des Kuliarischen Kinos.

Datum:
Samstag, 06. Februar 2010

Zeit:
8:00 bis 18:00 Uhr

Ort:
Marheineke-Markthalle
Marheinekeplatz/Bergmannstraße
10961 Berlin

Anfahrt:
U 7 Gneisenaustraße Download

15.01.10 - Internationale Grüne Woche in Berlin

Vom 15. bis 24. Januar 2010 präsentiert sich auf der 75. Internationalen Grünen Woche in den Messehallen unter dem Funkturm auch wieder die regionale Bio-Branche.

Am Bio-Gemeinschaftsstand, den die FÖL auch in 2010 organisiert, in der Brandenburg-Halle und auf dem BioMarkt stellen die Bio-Akteure ihre Unternehmen, Produkte und lohnenswerte Reiseziele in der Mark Brandenburg vor. Dabei darf natürlich wieder gern probiert und gekostet werden, für alle Fragen rund um den Ökolandbau stehen kompetente Ansprechpartner zur Verfügung.

Datum:
Freitag, 15. Januar, bis Sonntag, 24. Januar 2010

Zeit:
täglich 10:00 bis 18:00 Uhr

verlängerte Öffnungszeiten:
Samstag, 16. Januar 2010, von 10:00 bis 20:00 Uhr
Freitag, 22. Januar 2010, von 10:00 bis 20:00 Uhr
Samstag, 23. Januar 2010, von 10:00 bis 20:00 Uhr

Ort:
Messegelände Berlin
Hallen 1-26

Eintritt:

  • Tageskarte: 12,00 €
  • Tageskarte ermäßigt Schüler/Studenten: 7,00 €
  • Gruppenkarte (ab 20 Personen): 10,00 €
  • Schulklassen (mit Schulnachweis): 4,00 €
  • Familienkarte (max. 2 Erw. + max. 3 Kinder): 25,00 €
  • Happy Hour Karte ab 15 Uhr: 7,00 €
  • Sonntags "Spezial": 10,00 €
  • Dauerkarte: 35,00 €

Anfahrt mit ÖPNV:
S-Bahnhöfe: Eichkamp/Messe Süd, Westkreuz, Witzleben/Messe Nord
U-Bahnhöfe: Theodor-Heus-Platz, Kaiserdamm


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